Wie entkalke ich meine Kaffeemaschine?

Für viele Menschen beginnt der Tag erst mit dem Genuss der ersten Tasse frisch aufgebrühten Kaffees. Obgleich der Trend eindeutig zu den Kaffeevollautomaten geht, so sind diese in der Anschaffung noch recht kostenintensiv sodass unzählige Menschen noch immer auf die klassische Filterkaffeemaschine schwören. Unabhängig von der Art und Beschaffenheit der Maschine, ob es sich um eine Senso Kaffeemaschine oder eine ältere Kaffeemaschine mit einer Thermoskanne handelt, eines haben alle Modelle miteinander gemeinsam: Sie müssen entkalkt werden. Die richtige Reinigung der Maschine wirkt sich merklich auf den Kaffeegenuss aus und viele Kaffeemaschinenbesitzer stellen sich die Frage: Wie und wie oft entkalke ich eine Kaffeemaschine? Obgleich es keinerlei Richtlinien über die Häufigkeit des Entkalkungsvorganges gibt, da sich diese auch zu großen Teilen regional voneinander unterscheiden, bleibt es jedoch ein Fakt, dass dieser Vorgang überaus wichtig ist. In einigen Regionen Deutschlands ist das Leitungswasser härter als in anderen Regionen, sodass der Vorgang unterschiedlich häufig durchgeführt werden sollte. Den Härtegrad des Wassers der eigenen Region kann der Mensch sehr leicht im Internet herausfinden.

Kalkablagerungen beeinflussen den Kaffeegeschmack

Der Entkalkungsvorgang kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden. Zum Einen gibt es die Möglichkeit mittels eines Entkalkers die Maschine zu reinigen und zum Anderen kann auch essigsaures Wasser bereits gute Dienste leisten. Um das essigsaure Wasser zu verwenden muss lediglich Wasser mit weißem Essig im gleichen Verhältnis angemischt werden. Dieses wird in den Wassertank eingefüllt und überdies ein herkömmlicher Filter in die entsprechende Vorrichtung eingefügt. Anschließend muss lediglich der Brühvorgang gestartet werden sodass das essigsaure Wasser einmal durch die Maschine laufen kann. Während das Wasser die Maschine durchläuft wird diese gereinigt. Bei besonders stark verkalkten Maschinen empfiehlt es sich, diesen Entkalkungsvorgang drei bis vier Mal zu wiederholen, damit sichergestellt ist, dass auch hartnäckigste Kalkablagerungen aus der Kaffeemaschine wirksam entfernt wurden. Obgleich sich die Geister immer noch darüber scheiden, ob der Geschmack von Kalk wirklich im Kaffee erkennbar ist, so ist der Entkalkungsvorgang immens wichtig für die Langlebigkeit der Maschine!

Säuregeruch ist absolut kein Problem

Ein kleiner Nachteil bei der Verwendung des essigsauren Wassers ist der leicht säuerliche Geruch, den die Maschine nach dem ersten Brühvorgang versprüht. Diesem Nachteil kann jedoch dadurch entgegen gewirkt werden, in dem anschließend ein oder mehrere Brühvorgänge mit klarem erwärmten Wasser durchgeführt werden. Bei mehreren Entkalkungsvorgängen sollte dementsprechend auch öfter mit klarem Wasser nachgebrüht werden. Bereits mit dem ersten Aufbrühen des Kaffees wird sich der Unterschied zwischen dem verkalkten und dem entkalkten Zustand der Kaffeemaschine deutlich herausschmecken lassen.